Dienstag, 16. August 2016

Neuer Versuch: 2 MTB-Rennen am Wochenende...

Kirmes(rennen) in Hirzweiler
Bild: T. Linn
Da ist's wieder passiert: trotz der qualvoll langen zweiten Hälfte beim Marathon in Emmelshausen beim Doppel-Rennwochenende Bundenthal/ Emmelshausen, hat Matthias dieses Experiment noch einmal gewagt und fuhr am Samstag mit der saarländischen Elite beim Kirmesrennen in Hirzweiler im Kreis und am Sonntag stand dann der MTB-Marathon in Neustadt an der Weinstraße an. Knackiges Programm, aber 'nen Versuch war's wert...
Am Samstag also erst einmal die Reise ins Zentralsaarland nach Hirzweiler. Hier hat der Verein von Trainingskamerad Benni S. ein kleines aber feines Event auf die Beine gestellt. Die Strecke führte aber leider nicht durch's Bierzelt der Kirmes, sondern durch die pralle Sonne auf den Feldern und auf ein paar Trails durch den Wald. Da sich fahrtechnische Schwierigkeiten in Grenzen hielten, war ziemliche Action für Pumpe und Muskeln angesagt und hier ging Matthias die Sache etwas (zu) verhalten an und hatte zwischendurch Mühe mit älteren Masters-Fahrern mitzukommen. Im weiteren Rennverlauf gewann Matthias aber dann an Tempo (letzte drei Runden schneller, als Runden 2-4) und so kam am Ende noch ein zufriedenstellender 14. Gesamtrang (und Platz 6 bei den Senioren 1) heraus (LINK zum Ergebnis). Soweit so gut, aber wie würden sich diese 80min bei Puls 170 am Sonntag auswirken? Das sollte Matthias am Sonntag auf der hochgelobten Strecke rund um den Weinbiet in Neustadt/W. herausfinden...
Das Menü an der Weinstraße bestand aus 90km mit 2200hm. Und die waren den Schilderungen aller Kollegen nach nicht auf Forstautobahnen sondern auf feinsten Trails zu absolvieren. Und die Kollegen hatten recht! Hammerstrecke muss man sagen! Kaum Langeweile auf breiten Wegen, da machte Rädchen fahren Spaß! Und das obwohl schon recht bald klar war, dass hier kein Hammer-Ergebnis für Matthias herausspringen würde. Die Beine waren doch müde, aber das Fahren machte Bock und so wurde einen Gang zurückgeschaltet, genossen und auf stabiles "Ankommen" gefahren. Zudem die Hoffnung, dass doch noch der ein oder andere entkräftet von vorne zurückfallen würde.. Das klappte in dem aus Respekt vor der schweren Strecke kleinen Feld zwar nur so halb, aber am Ende standen ein großes Grinsen wegen der Superstrecke, Platz 27 gesamt und vor allem Platz 2 in der Hobbyklasse zu Buche (LINK zum Ergebnis)! Auch hier also "soweit, so gut" und im Vergleich zum Doppelwochenende Bundenthal/ Emmelshausen deutlich weniger Qual!
Fazit vom Wochenende: Hat wieder Spaß gemacht, mit Startnummer am Lenker durch den Wald zu fahren! 

Siegerehrung Hobbyklasse Langstrecke Marathon
Neustadt (Bild: sportograf.com)

Freitag, 5. August 2016

MTB-Rennen an der Saar

Matthias, wie geschildert, vertreibt sich die Zeit die sonst für's Rudertraining draufging nun öfter mit Rad fahren und da war er in den letzten Wochen wieder unterwegs, diesmal zweimal an der Saar:
Vor zwei Wochen stand der finale Lauf des Eife-Mosel-Cup, der hiesigen Cross-Country-Rennserie statt und diesmal ging's rund um's Hofgut in Serrig. Ein netter Kurs und Sonnenschein machten die Quälerei im Grunde ganz erträglich und Matthias konnte sich seine Kräfte gut einteilen und sich nach und nach im Feld nach vorne arbeiten und am Ende stand ein 15. Platz gesamt und ein zweiter Platz in der Altersklasse (Hobbyklasse) zu Buche. Sehr, sehr positiv! Das bedeutet also bei drei EMC-Starts, dreimal Podium, allerdings absolvierte Matthias eben nur drei EMC-Rennen und kam somit nicht in die Cup-Wertung.
Unterwegs an der
Saarschleife 2016 (Bild: energis.de)
Zwei Wochen nach diesem Rennen ging's gar nicht weit entfernt von Serrig wieder über die Marathondistanz. Beim Saarschleifen MTB-Marathon waren auf der Langstrecke 98km zurückzulegen und Matthias war nach ordentlichen Rennen in den Vorjahren und gutem Training guter Dinge hier ähnlich stark fahren zu können wie am Erbeskopf. Und in der Tat lief das Rennen im Großen und Ganzen ganz ordentlich! Nach den Erfahrungen der Vorjahre versuchte Matthias gleich nach vorne Anschluss zu den guten Lizenfahrern herzustellen, was aber aus dem Hobby-Startblock kein so ganz einfaches Unterfangen war. Nach heftigem "geballere" war Matthias am Einstieg zum ersten Singeletrail aber mittendrin im Geschehen! Das gab Auftrieb und insgesamt ging's dann auch ganz gut weiter, allerdings ging wertvolle Zeit bei einem Kettenklemmer verloren und in den neuen Singletrail-Passagen kam Matthias auch nicht ganz wie erhofft zurecht, aber der große Einbruch blieb aus und das ist ja immer oberstes Ziel (nach "nicht stürzen"). Selbst der üble Anstieg auf den letzten 7km jeder der beiden Runden ging ordentlich, auch wenn hier (in der Tradition der letzten beiden Jahre) Matthias noch zwei Plätze verlor. Nach 4:40h war das Rennen dann um, Platz 25 (10. AK) war zwar knapp schlechter als vor Jahresfrist, aber die Zeit war trotz dem besagten Stopp knapp schneller, also, soweit so gut wieder ein ordentliches Ergebnis! Auch das Rennen an der Saarschleife ist Teil von zwei Rennserien, in der MTB Liga Saar-Pfalz liegt Matthias nach drei Rennen (mit zwei Starts) auf Rang vier, in der MTB Challenge nach fünf Rennen (mit drei Starts) auf Rang sechs. Schauen wir mal, wie die Saison weiter verläuft!
Schön war's wieder an der Saarschleife!
  

Sonntag, 31. Juli 2016

Was gibt's Neues? Rad fahren zum Beispiel...

Tja, wie es ja wahrscheinlich alle mitbekommen haben, wird bei Matthias nicht mehr allzu viel gerudert, sondern nun deutlich mehr Rad gefahren. Da das nun keine Weltcups o.ä. sind, gab's da in der letzten Zeit nicht zu jeder Aktivität nen Post, aber da es doch paar Leute zu interessieren scheint, hier mal eine Zusammenfassung der letzten Wochen...
Podium Sen1 (Hobby) in Fell
Über die Rennen in Büchel, Neef, Esch und Thalfang (Erbeskopf) wurde ja schon berichtet. Zudem gab es aber noch Rennaction (mehr oder weniger) in Fell beim ersten Lauf des Eifel-Mosel-Cup am Ostersamstag. Hier gab es auch das erste Podium der Rad-Saison mit Platz drei in der Hobby-Kategorie den Senioren 1-Klasse (da fühlt man sich als Ruderer bei den Radlern ganz jung! Wieder Senior sein, ein Träumchen! [Info für Radler: beim Rudern ist man bis 27 Senior!]).
Weiter ging's mit einem Doppelschlag in Bundenthal und Emmelshausen. Zwei Rennen von dem Kaliber an einem Wochenende hätte Matthias sich normalerweise ja nicht angetan, aber beide Strecken waren ihm als ziemlich klasse beschrieben worden! Also Auto gepackt und hin! Und in der Tat, die Radkollegen (meistens sehr nette Leute übrigens, diese Radler!) hatten nicht zu viel versprochen! In Budenthal CrossCountry-Action vom feinsten über die weithin bekannten Steinformationen des Dahner Felsenlandes. Nachdem die ersten beiden Runden etwas im "Deppen-Modus" abliefen, kam Matthias immer besser ins Rollen und konnte am Ende das Rennen doch noch genießen! Das hatte allerdings ziemlich Kraft gekostet (für Strava-Nutzer: 143 Punkte im Roten) und der Tip der Pulsuhr von 43 Stunden Erholungszeit, ließ nichts Gutes für den Sonntag in Emmelshausen erwarten... Der Marathon in Emmelshausen hielt dann ebenfalls,
Emmelshausen: naturverbunden!
was die netten Radkollegen versprochen hatten und der Kurs zog sich wie ein Spinnenetz durch alle Bachtäler der Moselzuflüsse in der Region. Sehr viel Natur, sehr schicke Wege aber auch jede Menge Höhenmeter und am Ende hätte fast nicht mehr viel zu einem Churchill-Zitat gefehlt (nur die die Tränen fehlten und der Anlass war ja auch nicht ganz so dramatisch)... Aber irgendwann kam auch das Ziel in Emmelshausen in Reichweite und nach 5:06h wurde die Ziellinie nach 101km überquert. So schön's auch war, es war gut, dass's zu Ende war! Platz 47 gesamt war in einem starken Feld dann schon noch ok...
Dann kam Ende Mai Rhens und nach der verheerenden Niederlage im letzten Jahr gegen Jost die nächste Pleite! Diesmal war es bei sauigen Bedingungen allerdings kein radelnder Gegner, der Matthias den Tag versaute, sondern der eigene Hinterreifen! Der hatte nämlich nach 3km (!) keinen Bock mehr seinen Job zu machen, so dass das Rennen angesichts der wiedrigen Bedingungen und der Unmöglichkeit eines brauchbaren Ergebnisses aufgegeben wurde. Tja, und damit fing dann der Juni an und der war ja bekanntermaßen Sch... und ein ziemliches Motivationsloch. Das, stellte Matthias fest, ist nämlich schon eine andere Sache als "früher". Ohne ein "großes Ding" im Visier zu haben, ist's allein aus intrinischer Motivation dann doch nicht immer einfach sich auf's Rad zu hocken, wenn sich im Wald der Boden in Morast verwandelt... Immerhin kann man sich ja noch auf dem Ruderergometer fit halten und so wurde die Schlechtwetterphase auf altvertraute Art & Weise überwunden! Aber dann kam ja wieder die Sonne und dann kam das Rennen am Erbeskopf und seit dem wurde noch zwei weitere Male ne Nummer an den Lenker gebunden (und noch einmal an die Brust geklammert), davon aber dann demnächst mehr!

Montag, 11. Juli 2016

Wieder im Rennen: MTB-Marathon am Erbeskopf

Hallo zusammen, dieses Wochenende gab's einmal wieder bissl Action bei uns von der es sich unserer Meinung nach lohnt, dass wir davon berichten. Also, los geht's!
Zunächst ist Jost zu erwähnen, der Hand an die älteste deutsche Rudertrophäe anlegen konnte, den Kaiserpokal in Bad Ems! Zu diesem Einsatz in Sachen Ruderbrauchtumspflege gibt's die Tage einen eigenen Post und hoffentlich auch paar schöne Photos!
Matthias dagegen erkundete die Heimat und zwar (wie die letzte Zeit ja öfter) auf dem Rad. Es stand der Erbeskopf-Mountainbike-Marathon an und das war doch eine gute Gelegenheit wieder ins Renngeschehen einzusteigen, nachdem Matthias nach einigen Rennen zu Beginn der Saison mit der Panne vom Marathon in Rhens anderen Materialproblemen und mit der Schlechtwetterperiode im Juni irgendwie die Rennmotivation abhanden gekommen war. Aber der Marathon am höchten Berg von Rheinland-Pfalz war dann doch, mitsamt des zurückgekommenen Sommers, ein Grund sich wieder an die Startlinie zu stellen. Und von der Startlinie in Thalfang ging's dann los zu einer Berg- und Talfahrt vom allerfeinsten! Matthias hattte aber einen guten Tag erwischt und fand gut ins Rennen, so dass er auf dem Weg zum Erbeskopf so langsam einen Mitstreiter nach dem anderen abhängen konnte und bald ziemlich alleine hinter der Gruppe der Profis durch die Lande fuhr. Aber das machte auch Laune, denn so konnte er sogar auch mal dene in oder anderen Blick auf die schöne Landschaft des Hunsrücks werfen und die, zwar wenigen aber super schicken, Trails auf der Strecke genießen! "Wach sein" hies es dann auf der Abfahrt auf der Erbeskopf-Skipiste die einen gewaltig durchrüttelte und die letzten 40km des Rennens einläutete. Hier ging es für Matthias weiter gut voran, bis kurz vor Deuselbach die Sachltung hinten den Geist aufgab: Schaltzug gerissen! Ab da war das Rennen dann nicht mehr allzu flowig, da ssämtliche Anstiege per pedes genommen werden mussten. Aber in der Ebene und bergab wurde dann noch getreten was das Zeug hergab und so kam dann nach fast 5:40 Stunden doch noch das Ziel in Sicht und Matthias überquerte trotz seines Malheurs superzufrieden die Ziellinie. Dass der Abstand zum siegenden Profi dann doch schon wieder eine Stunde betrug war unter den Umständen fast schon nebensächlich. Rang 18 in der Tageswertung und Platz 6 in der Altersklasse waren sehr ermutigende Ergebnisse (LINK zur Ergebnisliste). Mit diesem Ergebnis im Rücken hofft Matthias, dass er sichd en Sommer doch wieder mit dem ein oder anderen MTB-Rennen vergnügen kann!