Sonntag, 6. Januar 2019

Matthias für wirfueryannic zum Cape Epic!

Matthias steht in diesem Frühjahr ein ganz besonderes Sporthighlight bevor: für die Initiative wirfueryannic e.V. wird er im März bei der "Tour de France der Mountainbiker", dem Cape Epic in Südafrika starten!
Wirfueryannic e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der Aufklärung, Prävention und Hilfe rund um die Volkskrankheit Depression fördert. Der Verein unterstützt Sportteams und deren Gemeinschaft, die mit ihren sportlichen Aktivitäten auf psychische Erkrankungen aufmerksam machen und damit einen Beitrag zur Enttabuisierung von Depression leisten, nach dem Motto: "Wir bewegen uns für physische und psychische Gesundheit und fördern ein gesellschaftliches Umdenken im Umgang mit psychischen Erkrankungen. Beweg dich mit uns!" #letsbeatdepression 
Yannic Corinth (Bug) mit Jost, Matthias
und Lasse Antczak beim Weltcup 2012 in Luzern
(Bild: rudern.de/O.Quickert)
Der Verein widmet seine Arbeit unserem ehemaligen Bootspartner Yannic Corinth der sich am 6. Juni 2016 ohne Vorwarnung das Leben nahm. Er hinterließ neben seiner Familie einen fassungslosen Freundeskreis aus dem Ruder- und Radsport, der Yannic fest in seiner Mitte glaubte und mit ihm gemeinsam noch viele Pläne hatte. Zu den gemeinsamen Plänen gehörte unter anderem das Mountainbike Rennen Cape Epic 2017 in Südafrika, für das Yannic gemeldet war. Gemeinsam mit seinem ehemaligen Ruderpartner Lars Wichert, wollte er das Etappenrennen über knapp 700 Kilometer und ca. 13500 Höhenmetern durch die atemberaubende Natur Südafrikas bestreiten. Doch die Erkrankung an Depression durchkreuzte seinen Lebenstraum. Um Yannic zu gedenken und diesen Schicksalsschlag zu verarbeiten, nahm Olympiaruderer Lars, gemeinsam mit dem ehemaligen Nationalmannschafts-Ruderer Philipp Birkner an der sogenannten „Tour de France des Mountainbikesports“ teil. Das Cape Epic als Plattform für die Aufklärung und Enttabuisierung der Volkskrankheit Depression war ins Leben gerufen und ist seitdem ein Highlight im Kalender von wirfueryannic e.V. So starteten in 2018 Patrick Pilz und Cornelius Wiedenmann und fuhren für Yannic die sieben Etappen bis über die Ziellinie und erregten mit ihrem sozialen Engagement viel Aufsehen.
Matthias (hinten) und Markus (vorne)
2017 beim Erbeskopf Bike-Marathon
Im 2019 wird Matthias das Team #wirfueryannic 3.0 beim Cape Epic stellen und mit seinem Saarbrücker Trainingskollegen Markus "Neuner" Neukirch für mentale Gesundheit in die Pedale treten! Als ehemaligem Bootspartner von Yannic aber auch als selbst von Depressionen Betroffenem liegt Matthias dieses Projekt natürlich besonders am Herzen und er freut sich nicht nur auf die sportliche Herausforderung und die Reise und die Eindrücke, sondern auch auf die soziale Komponente des Auftritts in Südafrika! Das Projekt "Cape Epic" von Matthias und Markus kann natürlich an dieser Stelle verfolgt werden, aber auch über die sozialen Netzwerke Facebook und Strava. Der Verein wirfueryanic e.V. ist im Netz unter www.wirfueryannic.de und bei facebook unter facebook.com/wirfueryannic zu finden, schaut rein und unterstützt das Cape Epic Team aber auch den Kampf gegen die Volkskrankheit Depression!
An dieser Stelle schon einmal ein großer Dank an die Förderer die sich bislang gefunden haben, um den Auftritt von wirfueryannic in Südafrika mit zu ermöglichen bzw. Support zu leisten:

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Jost als Bootsmeister zur Ruderakademie Ratzeburg

Von Jost gibt es einmal wieder News: er wird im kommenden Februar eine neue Arbeitsstelle antreten und zwar wird er als Bootsmeister an die Ruderakademie Ratzeburg wechseln und somit wieder eine wichtige Rolle im Rahmen der Nationalmannschaft spielen. Diesmal nicht an den Riemen/Skulls sondern eben im Support der deutschen Top-Ruderer! Hier die Pressemitteilung des Deutschen Ruderverbandes (DRV).

Montag, 1. Oktober 2018

Langstrecke in Bernkastel - wieder traumhaftes Heimspiel auf der Mosel

Wie immer: großartiges Panorama
in Bernkastel!
Am vergangenenen Samstag war es wieder soweit: der letzter Samstag im September ist traditionell der Termin der Langstrecke "Um den grünen Moselpokal" und hier ist ein Start Ehrensache, auch wenn in diesem Jahr leider nur Matthias ins Boot steigen konnte. Das tat er dann aber auch gleich dreimal... Denn neben den "geplanten" Starts im Mixed-Gig-Doppelvierer und Männer-Achter kam noch ein ungeplanter Start aus "Aushilfe" im Männer-Vierer hinzu.
Die beiden Starts in den Vierern konnten siegreich getaltet werden und so konnte Matthias gemeinsam mit Hannah Bornschein (Mainz), Leonie Pieper, Stephan Ertmer (beide Düsseldorf) und Steuermann Sven Preissler (Mainz) im Mixed-Gig-Doppelvierer und mit Mahni Fatahi, Janis Köster und Marcel Schöpf (alle Ulm) im Männer-Vierer den begehrten Pokal in Empfang nehmen. Lediglich im Männer-Achter musste Matthias mit Rang zwei Vorlieb nehmen. Die Renngemeinschaft vom Bundesstützpunkt in Dortmund erwies sich als zu harter Brocken für Matthias' Crew aus Saarbrücken, Ulm, Mainz und Köln. Immerhin konnte aber in diesem Rennen mit dem zweiten Platz noch ein ordentlicher Teil der hier ausgeschriebenen Siegprämie gesichert werden!
Auch wenn der sportliche Teil der Regatta (LINK zum Ergebnis) nicht zu unterschätzen ist, so ist ein weiterer wichtiger Aspekt der Bernkasteler Regatta, dass man beim Heimspiel an der Mosel wieder viele Freunde und Bekannte trifft und auch das gelang in diesem Jahr wieder hervorragend! Viele "Hallo"s, viele Gespräche bei tollem Herbstwetter und der abschließenden Feier im Festzelt machten Bernkastel 2018 wieder zu einem tollen Erlebnis!
Wilde Fahrt auf Rang 2 im Männer-Achter: Renngemeinschaft
Saarbrücken, Ulm, Mainz, Köln

Dienstag, 10. April 2018

"De Ronde" live erleben: Matthias in Flandern unterwegs

typisch Flandern: auf
Kopfsteinpflaster bergan...
Nachdem Matthias im vergangenen Jahr schon die Jedermann-Editionen der Radklassiker Paris-Roubaix und Lüttich-Bastogne-Lüttich bestritten hatte, war in diesem Jahr das nächste "Radsport-Monument" an der Reihe: die Flandern-Rundfahrt. Auch hier gibt es am Tag vor dem Profi-Rennen eine Jedermann-Ausgabe, bei der man die Strecke der Profis abfahren kann. Die Besonderheit in Flandern: die flämischen Adrennen sind von schmalen Straßen durchzogen, die an den Hügeln in steilen "Hellingen" mit teils 20% Steigung bergauf gehen und teils nur gepflastert sind. Das konnte also ein Spaß werden...
harte Arbeit am letzten
Anstieg am Paterberg
Vor dem Spaß kam aber die Busfahrt zum Start der 230km Hobby-Strecke (und des Profi-Rennens) in Antwerpen am Morgen um 5:15 Uhr. Naja, muss man durch. Am Start in Antwerpen dann schon Radfahrermassen, über alle angebotenen Strecken sollen 16000 Starter unterwegs gewesen sein. Allerdings war alles top organisiert und trotz viel Betrieb kam man gut voran. Die ersten gut drei Stunden auch bretteben über Land in Richtung der belgischen Ardennen. Dann aber ging's los, die erste (noch ebene)
Kanarieberg geschafft!
Kopfsteinpflasterstrecke vetrieb schlagartig alle Müdigkeit und dann begann der Tanz auf den Hellingen inklusive der weltberühmten "Mauer von Gerardsbergen"! Ein wirklich sehr spezielles Vergnügen, aber es ging wirklich gut über die Bühne! Die Beine machten alles prima mit und so konnte man einen Berg nach dem anderen abhaken! Einziger Wehmutstropfen war, dass der Koppenberg einfach zu steil und zu schmal für eine solche Masse Radler ist, hier musste man leider gehen, da kein Durchkommen war. Schade. Aber sonst konnte man alles fahren und auch das Finale aus Oude Kwaremont (an dem tags darauf im Profirennen die Entscheidung fiel) und Paterberg wurde gut gemeistert, um dann mit einer Gruppe erstaunlich fitter Leute die letzten Kilometer Richtung Ziel in Oudenaarde mit gut 40km/h zurückzulegen... Am Ende dann 231km und 1925 Höhenmeter, wer hätte letzteres in Berlgien gedacht!
Das Profi-Rennen: Welt-
und Europameister im Einsatz
Alles in allem wieder ein Top-Erlebnis! Insbesondere in Kombination mit dem Profi-Rennen (und dem de-facto belgischen Nationalfeiertag) einen Tag später! Wo man am Samstag noch dachte, man fährt ja "ganz ordentlich" wurde man hier wieder eines besseren belehrt!