Samstag, 16. März 2019

Team wirfueryannic gut gelandet und bereit!

So, nun die ersten Zeilen von Matthias und Markus aus Südafrika...
Das Team Wirfueryannic (zum Hintergrund des Projekts wirfueryannic siehe www.wirfueryannic.de!) ist am Donnerstag Vormittag gut gelandet. Räder und Gepäck sind ebenfalls gut angekommen. Soweit also Erleichterung! Also dann mit Hilfe von Bekannten von Markus zu unserem Appartement. Das ist auch top, an der Waterfront! Da wir gut in der Zeit lagen, sind wir direkt am Donnerstag zur ersten Biketour aufgebrochen und dann auch schnell auf die Prologrunde gestoßen die wir uns mal angeschaut haben. Das wird ein fürstlicher Warm-up... 20km mit knackigen Anstiege auf losem Schotter. An so etwas ist man überhaupt nicht gewöhnt wenn man aus dem deutschen Schmuddelwinter kommt! Heftig!
Am Freitag erst einmal eine Sightseeing Tour mit unserer Riesenhilfe Bill (unbezahlbar einen Local als Supporter zu haben!) nach Muizenberg, Chapman's Peak, Hout Bay. Sehr schön und dazu top Wetter! Am Nachmittag dann wieder radeln mit dem Versuch einen guten Weg zum Prologstart zu finden, ein wahnsinniges Unterfangen im Freitagsverkehr... Dann nochmal Training auf der Prologrunde. Am Abend dann Recovery-Burger mit Bill. Heute dann wurde es ernst: Registrierung und Erhalt des Starterpacks! Nun hocken wir hier und packen die Ruder-Bags und machen die Räder klar! Kann losgehen...
Morgen dann direkt Start nach den Profi-Frauen (11:20 Uhr Ortszeit / 10:20 Uhr dt. Zeit), sind gespannt! Ab morgen dann alle Infos über den Rennverlauf unter www.cape-epic.com oder unter der App "Epic Series", bleibt dran!

Mittwoch, 27. Februar 2019

Silber für Matthias bei der diesjährigen Indoor-WM

Matthias im Rennen (Bild: Concept 2)

Bei der 2. Indoor Rowing Weltmeisterschaft in Long Beach (Kalifornien, USA) hat Matthias am vergangenen Sonntag die Silbermedaille gewonnen. Der Routinier vom RV Saarbrücken belegte im Rennen der 36 - 42 jährigen Leichtgewichte den zweiten Platz hinter seinem spanischen Dauerrivalen Damian Alonso.Nach dem Sieg im vergangenen Jahr, hatte Matthias die Titelverteidigung wieder fest im Visier, jedoch fand er vom Start an nicht so recht ins Rennen und musste den bekanntermaßen schnell startenden Alsono vom Start weg ziehen lassen. Somit musste Matthias vom Beginn der 2000m langen Strecke an einem Rückstand hinterhereilen. Nach einem schwachen dritten Streckenviertel von Matthias schien es auch, als wäre die Entscheidung bereits gefallen da Alonso zu diesem Zeitpunkt schon 20m Vorsprung herausgefahren hatte. Auf den letzten 400m riss sich Matthias aber noch einmal zusammen und blies zur Jagd auf den zunehmend schwächelnden Alonso. Jedoch war dessen Vorsprung schon zu groß, so dass er 1,8 sec Vorsprung über die Ziellinie retten konnte. Platz drei ging mit deutlichem Rückstand hinter der Spitze an Henrique Viera Motta aus den USA. Wer sich das Ganze noch einmal per Video anschauen will, kann das im youtube-Channcel der FISA tun (LINK), die Ergebnisse des Events in Long Beach gibt's hier: LINK.
Der Kampf auf den letzten Metern (Bild: Concept 2)
Insgesamt war die Reise in die USA wieder für Matthias ein besonderes Erlebnis und auch für das Concept 2 Team Germany war die Reise ein Erfolg, denn insgesamt konnten die deutschen Starter in den verschiedenen Altersklassen 7 x Gold, 4 xSilber und 1 x Bronze gewinnen.
Hier gibt's auch noch einige Impressionen von Long Beach bzw. Los Angeles:

Blick auf Los Angeles...

...und im Rücken der Stadt das "Hollywood-Sign"

Veranstaltungsort: die Walter-Pyramid

Mittwoch, 6. Februar 2019

Bronze für Matthias bei Ruderergometer-DM

Siegerehrung bei den Leichtgewichten

Auf dem Weg zur angestrebten WM-Titelverteidigung im Indoor-Rudern hat Matthias am vergangenen Sonntag in Essen Kettwig die Bronzemedaille bei den deutschen Meisterschaften gewonnen!

Da das Reglement der nationalen Meisterschaften für die Ruderer der Altersklassen nur die Wettkampfstrecke von 1000m vorsieht, die Weltmeisterschaften aber über die klassischen 2000m ausgefahren wird, testete Matthias seine Form in der offenen Altersklasse und musste sich hier insbesondere mit vielen "jungen Burschen" aus dem U23-Bereich auseinandersetzen. Die Favoriten im Feld der 19 Leichtgewichte waren schnell ausgemacht: Leichtgewichts-Doppelvierer-Weltmeister Joachim Agne (Würzburg) und U23-WM-Silbermedaillengewinner Jonathan Schreiber (Erlangen) galten als die heißesten Anwärter auf Gold und Silber, dahinter dann aber große Fragezeichen und so hoffte der Saarbrücker auch auf eine Medaillenchance.
Der Vorlauf der das Feld auf 10 Finalisten reduzierte, lief denn auch nach Plan. Nach der Hälfte der Strecke war die Situation klar und Matthias konnte im Schongang als Viertplatzierter im Schongang ins Finale einziehen.
Das Finale dann wurde der erwartete heiße Tanz. Nach der Startphase konnten sich Agne und Schreiber absetzen, aber auch Matthias schuf sich ein Polster auf die übrigen Verfolger und dies war auch dringend nötig, denn Klaus Bischoff aus Treis-Karden (ebenfalls Altersklassen-Ruderer in der WM-Vorbereitung) fuhr ein bärenstarkes Rennen und lauerte auf Schwächen von Matthias. Die kamen aber nicht und so konnte Matthias letzlich hinter Agne und Schreiber zur Bronzemedaille fahren (LINK zum Gesamtergebnis).
Die erreichte Zeit von 6:24,2min ist noch etwas ausbaufähig und so wird Matthiasdie verbleibenden zehn Tage bis zur Abreise zur Indoor-WM noch nutzen müssen, um sich für diesen Event eine gute Ausgangsposition zu verschaffen. Die Indoor-WM findet am 24.02. im kalifornischen Long Beach statt (mehr Infos HIER).

Sonntag, 6. Januar 2019

Matthias für wirfueryannic zum Cape Epic!

Matthias steht in diesem Frühjahr ein ganz besonderes Sporthighlight bevor: für die Initiative wirfueryannic e.V. wird er im März bei der "Tour de France der Mountainbiker", dem Cape Epic in Südafrika starten!
Wirfueryannic e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der Aufklärung, Prävention und Hilfe rund um die Volkskrankheit Depression fördert. Der Verein unterstützt Sportteams und deren Gemeinschaft, die mit ihren sportlichen Aktivitäten auf psychische Erkrankungen aufmerksam machen und damit einen Beitrag zur Enttabuisierung von Depression leisten, nach dem Motto: "Wir bewegen uns für physische und psychische Gesundheit und fördern ein gesellschaftliches Umdenken im Umgang mit psychischen Erkrankungen. Beweg dich mit uns!" #letsbeatdepression 
Yannic Corinth (Bug) mit Jost, Matthias
und Lasse Antczak beim Weltcup 2012 in Luzern
(Bild: rudern.de/O.Quickert)
Der Verein widmet seine Arbeit unserem ehemaligen Bootspartner Yannic Corinth der sich am 6. Juni 2016 ohne Vorwarnung das Leben nahm. Er hinterließ neben seiner Familie einen fassungslosen Freundeskreis aus dem Ruder- und Radsport, der Yannic fest in seiner Mitte glaubte und mit ihm gemeinsam noch viele Pläne hatte. Zu den gemeinsamen Plänen gehörte unter anderem das Mountainbike Rennen Cape Epic 2017 in Südafrika, für das Yannic gemeldet war. Gemeinsam mit seinem ehemaligen Ruderpartner Lars Wichert, wollte er das Etappenrennen über knapp 700 Kilometer und ca. 13500 Höhenmetern durch die atemberaubende Natur Südafrikas bestreiten. Doch die Erkrankung an Depression durchkreuzte seinen Lebenstraum. Um Yannic zu gedenken und diesen Schicksalsschlag zu verarbeiten, nahm Olympiaruderer Lars, gemeinsam mit dem ehemaligen Nationalmannschafts-Ruderer Philipp Birkner an der sogenannten „Tour de France des Mountainbikesports“ teil. Das Cape Epic als Plattform für die Aufklärung und Enttabuisierung der Volkskrankheit Depression war ins Leben gerufen und ist seitdem ein Highlight im Kalender von wirfueryannic e.V. So starteten in 2018 Patrick Pilz und Cornelius Wiedenmann und fuhren für Yannic die sieben Etappen bis über die Ziellinie und erregten mit ihrem sozialen Engagement viel Aufsehen.
Matthias (hinten) und Markus (vorne)
2017 beim Erbeskopf Bike-Marathon
Im 2019 wird Matthias das Team #wirfueryannic 3.0 beim Cape Epic stellen und mit seinem Saarbrücker Trainingskollegen Markus "Neuner" Neukirch für mentale Gesundheit in die Pedale treten! Als ehemaligem Bootspartner von Yannic aber auch als selbst von Depressionen Betroffenem liegt Matthias dieses Projekt natürlich besonders am Herzen und er freut sich nicht nur auf die sportliche Herausforderung und die Reise und die Eindrücke, sondern auch auf die soziale Komponente des Auftritts in Südafrika! Das Projekt "Cape Epic" von Matthias und Markus kann natürlich an dieser Stelle verfolgt werden, aber auch über die sozialen Netzwerke Facebook und Strava. Der Verein wirfueryanic e.V. ist im Netz unter www.wirfueryannic.de und bei facebook unter facebook.com/wirfueryannic zu finden, schaut rein und unterstützt das Cape Epic Team aber auch den Kampf gegen die Volkskrankheit Depression!
An dieser Stelle schon einmal ein großer Dank an die Förderer die sich bislang gefunden haben, um den Auftritt von wirfueryannic in Südafrika mit zu ermöglichen bzw. Support zu leisten: