Dienstag, 25. November 2014

Comeback-Rennen in Dortmund steht vor der Tür

Das Testwochenden in Dortmund naht unaufhörlich und dementsprechend steigt unsere Vorfreude auf unser gemeinsames Comeback! Wir sind supergespannt, wie unser erstes gemeinsames Zweier-Rennen seit dem DM-Finale 2012 wohl werden wird und ob wir es schaffen, uns auf Anhieb wieder in der nationalen Spitze festzusetzen. Auf alle Fälle sind wir nach den letzten Wochen des Trainings mit unserer Gruppe in Mainz guter Dinge, dass wir sowohl auf dem Ergometer (2000m am Samstag), wie auf dem Wasser (6000m am Sonntag) ein gewichtiges Wörtchen mitreden können!
Gerade das Rennen am Sonntag wird sicher als Standortbestimmung aufschlussreich werden. 19 Leichtgewichts-Zweier stellen sich hier der Konkurrenz, leider ein nur sehr kleines Meldefeld. Hoffen wir, dass wir zu früher Stunde (10:45 Uhr) gleich eine Top-Zeit auf dem Dortmund-Ems-Kanal abliefern werden!
Vor dem Rennen auf dem Wasser haben die Bundetrainer in diesem Jahr noch ein Rennen auf dem Ergometer gelegt, hier müssen alle Starter der Langstrecke noch einen Leistungsnachweis über die 2000m-Distanz abliefern. Am Samstag werden wir hier ab 11:00 Uhr an der Reihe sein. Wir sind gespannt!

Das komplettte Meldeergebnis gibt es HIER verlinkt.

Sonntag, 2. November 2014

Back in Business: Zweier-Training wieder aufgenommen

Auf ein Neues! (Bild: M. Krömer)
Liebe Freunde, Grüße aus Bella Italia! Wir sind seit einer Woche im Trainingslager am Lago d'Orta und geben wieder zusammen Gas. Ja, richtig, wieder zusammen. Nach zwei Jahren des Ausprobierens, Luft holens, Arbeitens und Überlegens wollen wir nun gemeinsam das große Ziel Olympia 2016 angehen. Es gilt also wieder gemeinsam im Zweier-ohne so schnell zu werden, dass man bei der Viererbildung vor Olympia mehr als ein Wörtchen mitreden kann!
Aus diesem Grund sind wir mit unserer Trainingsgruppe um Trainer Robert Sens nun in Norditalien und genießen zur Zeit noch einige herrliche Spätherbsttage und sammeln wieder gemeinsam richtig Kilometer im Zweier-ohne, aber auch in verschiedenen Skullbooten, auf dem Rennrad und auch das Ergometer ist neulich mal ordentlich entstaubt worden. Soweit klappt das alles ganz gut und wir werden bei der Langstrecke in Dortmund in knapp vier Wochen den ersten "richtigen" Formtest haben. Hier geht's sowohl auf dem Ergometer über 2.000m, wie auf dem Wassser über 6.000m erstmals für die neue Saison richtig zur Sache. Bis dahin werden wir aber hier und an unserem "neuen alten" Trainingsstandort in Mainz die Stärke unserer Trainingsgruppe nutzen, um uns für dieses erste (aber auch alle weiteren) Rennen vorzubereiten. Einen ersten Vertrauensvorschuss haben wir auch von Seiten des DRV bekommen: am kommenden Wochenende werden wir direkt von Orta aus zum Trainingswochenende der Riemen-Nationalmannschaft nach Ratzeburg reisen. Damit müssen wir zwar unsere Leib-und-Magen-Regatta, das Silverskiff in Turin absagen, aber in Ratzeburg werden wir schon einmal die Gelegenheit haben mit den anderen deutschen Lgw.-Riemenruderern zu trainieren. Schauen wir mal...
An dieser Stelle ein großer Dank an unsere Arbeitgeber, die es uns ermöglichen, die Herausforderung "Rio 2016" anzugehen: die Ruderwerkstatt Werner Kahl und die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/ BSA-Akademie unterstützen uns hervorragend! 
Also dann genug getippt, auf geht's zur nächsten Traininsgeinheit! Alle Infos wie unsere Rückkehr gelingt und die Rennen laufen natürlich hier bei www.schnellundleicht.com, bleibt dran!

Auf dem Lago d'Orta vor der Isola S. Guilio (Bild: M. Krömer)

Montag, 27. Oktober 2014

Armadacup 2014: beide unter den Top-15

Jost kurz vor dem Ziel (Bild B. Marbach)
Der Armadacup 2014 ist Geschichte und wir haben durchaus Grund mit dem Rennen auf dem Wohlensee zufrieden zu sein. Aber der Reihe nach... 
Wie berichtet ist der Armadacup eine Regatta der besonderen Art: eine Langstreckenregatta mit Massenstart. Also nicht das übliche Einzelzeitfahren auf der Langstrecke, sondern ein großes Geprügel im großen Feld. Und das ganze dann auf dem Wohlensee mit seinen Kurven, Biegungen, Sandbänken, Seegrasfeldern, Brücken, dem Elektromast zur Streckenhälfte und natürlich der zunehmenden Gegenströmung. Was die Streckenwahl angeht, gilt nur eine Regel: "Es gibt keine Regeln". Man muss also nicht nur zügig rudern, sondern sich auch im Feld und auf der Strecke zurechtfinden. Jost hatte dies im Vorjahr mit Platz zwölf bereits hervorragend getan und konnte aus der ersten Reihe starten. Für Matthias als Neuling kam erschwerend hinzu, aus Reihe drei mitten im Feld starten zu müssen. Bedingt durch die Anreise am Renntag, gab es auch keine große Möglichkeit die Strecke zu inspizieren. Einzig die Auffahrt zu Start musste dazu ausreichen.
Matthias kurz vor dem Ziel
(Bild: B. Marbach)
In der Werkbucht am Stauwehr angekommen galt es dann, seine Startposition zu finden und im großen Chaos vor dem Start auch zu halten. Mit dem Startschuss kochte dann der See: 277 Einer machten sich auf die Strecke und alle strebten mit Vollgas der ersten Ecke nach 700m entgegen. Jost kam hier recht unbedrängt mit den anderen Top-Athleten wie unseren Trainingskollegen Moritz Moos und Jason Osborne oder dem kroatischen Olympia-Silbermedaillengewinner Damir Martin ums Eck. Matthias etwas dahinter musste sich durch das Schlagwasser der sprintenden anderen Boote kämpfen, aber auch er konnte die Kurve ohne Bootsberührungen passieren. Ab der ersten Ecke konnte man dann so langsam mal ans Rudern denken und dann ging es auch bei uns beiden ordentlich voran. Jost etablierte sich in der Spitzengruppe und Matthias konnte sich immer weiter nach vorne schieben, unter anderen an Doppelolympiasieger Olaf Tufte (NOR) und den deutschen Schwergewichtsskullern vorbei. Auf der zweiten Rennhälfte hatte er dann mit Michael Schmid (SUI) einen hervorragenden Sparringspartner und die beiden kämpften sich nebeneinander her in Richtung Ziel. Hier behielt Schmid aber in der letzten Kurve die engere Linie und damit die Oberhand über Matthias der am Ende auf Platz 13 in Ziel kam. Etwas weiter vorne hatte Jost ein hartes Duell mit dem Vorjahressierger Nico Stahlberg und gegen Ende des Rennens auch mit seinem Doppelviererpartner von der WM, Konstantin Steinhübel. Auch hier verlor Jost auf den letzten Metern das Duell mit Steinhübel und kam auf Rang 8 ins Ziel, 64sec. hinter dem Sieger Damir Martin (CRO), der sich vor Moritz Moos (2.) und Jason Osborne (3.) durchsetzen konnte. Am Ende also auch ein hervorragender Tag für unsere Trainingsgruppe! Hier gibt es den LINK zum kompletten Rennergebnis.
Alles in allem ein Top-Event auf dem Wohlensee und ein guter Einstieg in das gemeinsame Trainingslager am Lago d'Orta, wo wir nun für die kommenden zehn Tage unsere Rückkehr im Zweier-ohne vorbereiten werden. Hierzu demnächst mehr!

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Armadacup Bern: Weltklasse auf dem Wohlensee!

Der schwierige Kurs (Bild: www.bkw-armadacup.ch)
Das versprochene bunte Herbstprogramm geht weiter: Jost tourt schon im Ruderboot und auf dem Rennrad durch Norditalien und am kommenden Samstag werden wir beide beim Armadacup auf dem Wohlensee in Bern (SUI) an den Start gehen. Dort werden um 14 Uhr 277 Einer gleichzeitig auf die 9 Kilometer lange Strecke gehen, sicher ein absolutes Spektakel! 
Aktuelle Streckeninfo, das kann ja
heiter werden... (Bild: www.bkw-armadacup.ch)
Im Feld absolute Weltklasse: so wird die deutsche Männer-Skull-Nationalmannschaft am Start sein, ebenso wie Doppelolympiasieger Olaf Tufte (NOR), WM-Medaillengewinner wie Damir Martin (CRO) oder Saulius Ritter (LTU), die schweizer Kaderathleten und dann natürlich unsere Trainingsgruppe von der Jost, Moritz Moss und Jason Osborne aussichtsreiche Startplätze in der ersten Startreihe haben (HIER der Link zu Startliste). Mit den Vorjahresplatzierungen 12, 5 und 11 haben die drei bereits Erfahrungen gesammelt und dürfen zu den Favoriten zählen. Wie stark das Feld ist zeigt, dass Matthias mit Startnummer 52 erst aus der dritten Reihe ins Rennen geht und neben sich niemand geringeren als Josts Doppelvierer-Kameraden Konstantin Steinhübel haben wird. Es wird also ein heißer Tanz auf dem Wohlensee und neben Kraft und Ausdauer wird auch taktisches Geschick, Orientierungssinn und Glück gefragt sein, wenn man das Massenstartrennen erfolgreich bestreiten will! Mehr Infos zum Rennen unter www.bkw-armadacup.ch.
Nach dem Rennen wird aber keine Zeit für die große After-Race-Party bleiben, sondern dann geht es gemeinsam nach Norditalien, wo dann auch Matthias mit zu der Trainingsgruppe auf dem Lago di Orta stöß, um weiter gemeinsam am "neuen alten" Zweier zu arbeiten. Hiervon versprechen wir uns einiges, mehr Infos dazu demnächst hier...