Dienstag, 14. Februar 2017

Boston: wieder eine Reise wert!

Es ist wieder Februar und seit einigen Jahren bedeutet das für Matthas: "it's hammertime!", denn seit 2013 geht er regelmäßig auf die Jagd nach dem Hammer, der Siegestrophähe bei der inoffiziellen Indoor-Ruder-Weltmeisterschaft, den C.R.A.S.H.-B Sprints in Boston. So ging es auch am vergangenen Donnerstag mit dem deutschen Concept2-Team auf nach Boston und zum Glück konnte der Flieger mit der deutschen Truppe noch in Boston landen. Ein Glück das wegen Blizzard nicht
Super Show! Eishockey bei den Bruins
allen Teams vergönnt war. In Boston dann das mittlerweile gewohnte Programm: Training morgens um 6 und ansonsten eine Mischung zwischen Erholung und Stadbesichtigung. Zum "Rahmenprogramm" gehörte in diesem Jahr auch ein Besuch bei einem NHL-Spiel der Boston Bruins, sehr empfehlenswerte Unterhaltung!
"Power on!" Im Rennen zusammen mit
Concept2 Headcoach Boris Orlowski
(Photo: Concept2 Germany)
Am Sonntag dann der große Tag: die Rennen in der Agganis-Arena standen an! Für Matthias war in diesem Jahr die Spannung etwas größer, denn welche Leistung würde er mit seinem doch etwas reduziertem Training abliefern können? Um es kurz zu machen: da ging einiges! War das Aufwärmen noch etwas zäh gewesen, so kam Matthias im Schlepptau von Damian Alonso (ESP) richtig gut ins Rennen und konnte bei der Aufholjagd auf den spanischen Schnellstarter einen richtig guten Rhythmus entwickeln und sich spätestens ab der 400m-Marke zunehmend weit in Führung schieben. Concept2-Headcoach Boris Orlowski führte Matthias dann auch souverän über das bei Ergorennen immer rennentscheidende Mittelstück. Für das letzte Drittel des Rennens war Matthias den Verfolgern schon ordentlich enteilt und die spannende Frage war, ob er noch die 6:16min-Grenze knacken könnte. Und auch das gelang an diesem Top-Tag noch und am Ende stand eine Zeit von 6:15,7min und 6,1sec Vorsprung auf Silbermedaillengewinner Andrew Neils (USA) zu Buche. Bronzemedaillengewinner Marschall Godschalk (NED), ein alter Gegner aus dem NED LM8+ bzw. LM4-, kam mit einer Zeit HIER der Link zum Race Replay und HIER der Link zum Rennergebnis.
Siegerehrung mit Bronzemedaillen-
gewinner Marschall Godschalk (NED)
(Photo: Concept2 Germany)
von 6:22,9min ins Ziel. Damian Alonso (ESP) wurde für seinen mutigen Start nicht belohnt und kam auf Rang 4 ins Ziel. Trotz dem recht kleinen Meldefeld ein wahrlich internationales Ergebnis! Damit war dann Hammer Nr. 4 gesichert und nach dem zweiten Rang vom Vorjahr konnte Matthias wieder den mittleren Treppchenplatz einnehmen.
Somit war Boston auch 2017 wieder eine Reise wert! Wie gehabt eine super Kombiantion aus Sport, Städtereise und Leute treffen! Gerne wieder in 2018 und auf diesem Weg vielen Dank an Concept2 für die Organisation der Reise!
Der "Tatort": die Agganis Arena der Boston University

Donnerstag, 2. Februar 2017

Vielfältige(s) Woche bzw. Wochenende

Team www.schnellundleicht.com mal wieder auf Tour, aber anders als "früher"... Von uns für Euch einmal ein kleiner Einblick, was unser "Leben nach dem Sport" so ist, namlich ein "Leben mit dem Sport" und ein "Leben für den Sport". Den Auftakt in der vergangenen Woche macht Jost mit einem Ausflug nach Ratzeburg, hier stand für ihn der zweite Teil seines Trainer-A-Kurses an. Hier vervollständigte er seine formale Qualifikation mit der höchsten Trainerstufe die man subakademisch in Deutschland erwerben kann. Mit einer Arbeit zu Messsystemen im Rudersport schloss er den Kurs ab und kann sich nun, wie 15 weitere Kursteilnehmer, "Trainer A" nennen. Die Pressemitteilung des Deutschen Ruderverbandes findet sich HIER
Ergo-Cup Mosbach-Neckarelz
Matthias dagegen versucht weiterhin nicht nur in der Theorie sondern auch in der Praxis sportlich zu sein und dank guter Trainingspartner sollen auch in diesem Jahr in Boston noch einmal die C.R.A.S.H.-B Sprints in Boston bestritten werden. Hier bot sich am vergangenen Samstag der Ergo-Cup des RC Neptun Neckarelz (LINK) als kleiner Testlauf an und, zur großen Erleichterung, Matthias hat noch nicht alles verlernt. Mit großem Vorsprung konnte der Sieg eingefahren werden und vor allem die Zeit von 6:18,0min machte Mut! Denn diese Zeit ist eine gute Grundlage für die ausstehenden zwei Wochen bis zum großen Rennen in Boston! Man darf gespannt sein, das Fiebern geht los!
Für Jost war nach Rückkehr aus Ratzeburg das Wochenende aber noch nicht gelaufen, am Sonntag ging es auch für ihn zu einem Ergo-Rennen. Aber als Trainer für den Koblenzer RC Rhenania und eine Stufe höher: Deutsche Ergometer-Meisterschaft in Essen-Kettwig, dem Highlight der deutschen Ergo-Wettkämpfe (LINK)! Hier konnte Jost seine Athletin in der Juniorinnen-B-Klasse auch bis ins Finale führen. Hier gingen der jungen Athletin dann aber etwas die Körner aus (LINK zum Ergebnis). Leider nicht das von Jost und seiner Athletin erhoffte Ergebnis. Aber auch hier wird Jost sicher Lösungen erarbeiten, wie man aus diesem Rückschlag lernen kann!
Den Abschluss des Wochenendes bildete dann Matthias' Ausflug zur Radcross-WM in Bieles (LUX), eine großartige Bühne für diese traditionelle, aber leider am Rande stehende, Rad-Disziplin! Hatten die Rennen am Samstag schon für Dramatik gesorgt, standen die Rennen am Sonntag dem in nichts nach! Vor den Augen abertausender (zumeist belgischer) Fans entwickelte sich das Männerrennen zu einem Drama und die Medaillengewinner mussten sich ihre Podestplätze in einem Wechselbad der Gefühle, v.a. geprägt durch Defekte ohne Ende, hart erarbeiten. Ganz großer Sport!

Montag, 16. Januar 2017

Cross-Premiere für Matthias

Matthias in Aktion
(Photos: Albert Krier)
Matthias ist schon seit langem ein großer Radcross-Fan und nun endlich hat er auch mal wieder einen Crosser im Stall stehen und so lag es auf der Hand, dass dieses Höllengefährt auch einmal im Rennen getestet werden sollte... Um die Rennlänge-zu-Startgeld-Relation günstig zu halten, wurde als Premierenrennen die "CX Challenge" in Alzingen (LUX) gewählt, Cross-untypisch ein 2h-Rennen. Deses wird aber zumeist von Zweier-Teams bestritten, nur wenige Wagemutige trauen sich 2h auf einem fordernden Cross-Kurs auf einem ja auch nicht besonders komfortablen Crosser zu. Aber einige Gegner gab's schon für Matthias und zwei davon boten ihm nach dem Start auf der ersten Rennhälfte einen munteren Schlagabtausch, allerdings ging der mit zunehmender Renndauer zuungunsten von Matthias aus, gerade zwei Treppenstufen bergauf stellten den Cross-Novizen von Runde zu Rund vor manche Rätsel die die Konkurrenz besser zu lösen wusste. Nichtsdestotrotz machte die Sache riesig Spaß, denn im Crossrennen wird schon ganz anders "Geballert" als auf dem Mountainbike und die Intensität auf den knackigen Kursen ist eine ganz andere. Das bekamm Matthias dann auch zunehmend zu spüren und das dritte Viertel war das schon eine ziemliche Quälerei. Das letzte Viertel, "mit dem Ziel vor Augen", ging's dann aber nochmal gut und nach 2h stand dann der vierte Platz in der Einzelwertung zu Buche! Fazit: Spaß hat's gemacht und gerne mehr davon!  

Samstag, 31. Dezember 2016

2016 adieu - auf ein gutes neues 2017!


Liebe Freunde, das Jahr 2016 geht in den Endspurt und ebenso gehen wir in die letzten Tage dieses besonderen Jahres. Einerseits brachte 2016 gleich zu Beginn das Ende unserer Olympia-Hoffnungen. Andererseits haben wir in diesem Jahr aber auch erfahren, dass es viele Menschen gibt, die uns nicht nur wegen irgendwelcher Medaillen schätzen. So haben wir neue Freundschaften geschlossen und uns neue Wege durch's Leben gebahnt. Der Sport bleibt zwar zentral (und wird es hoffentlich immer bleiben), aber nun sehen wir ihn aus anderer Perspektive: Jost als Trainer und Matthias als fröhlicher Hobbysportler. Zumal, das sei erlaubt, wenn man sich die aktuelle Lage des deutschen Sports anschaut, haben wir wohl einen ganz guten Zeitpunkt gefunden, um uns aus der aktiven Laufbahn zu verabschieden. Vielleicht wird man nun als Trainer und/oder Funktionär den ein oder anderen positiven Impuls setzen können und junge Menschen für Sport von Herzen begeistern können, statt einen sich selbst verwaltenden Zirkus der Eitelkeiten mit anzutreiben...
Aber schauen wir voraus, 2017 wird insbesondere für Jost noch mehr neue Herausforderungen bringen, die er hoffentlich erfolgreich bewältigt. Matthias dagegen wird nach etwas "Schonzeit" in 2017 seine berufliche Tätigkeit aufstocken und auch hier sicher neue Erfahrungen machen.
Sowohl im Rückblick auf's alte, wie im Ausblick auf's neue Jahr möchten wir uns bei allen Freunden, Unterstützern und Wegbegleitern bedanken! Und dann wünschen wir natürlich allen Freunden, Familienangehörigen, Unterstützern und Fans ein gutes neues Jahr 2017!