Samstag, 24. Januar 2015

Zurück in Deutschland!

Die Heimat hat uns wieder! Nach unserer Tour ans Mittelmeer mit den Zielen Le Grau und Amposta hat der deutsche Winter uns wieder und heute war es bei Schneefall in Mainz auf dem Wasser auch besonders winterlich! Endlich mal ein guter Grund mit einem Becher Glühwein in der Hand auf die frühlingshaft angehauchten Wochen in der Carmargue und im Ebrodelta zurück zu blicken!
Amposta wie man es kennt...
Die verbleibende Zeit in Amposta haben wir auch nach unserer letzten Nachricht mit den Nationalmannschaftskollegen gut hinter uns gebracht! Die Wettergötter waren uns hold und so gab es nur am letzten Tag einige Regentropfen. Ansonsten konnte das gesammte von Bundestrainer Karsten Timm geplante Programm abgespult werden. Dieses Programm war zwar nicht ganz das, was wir normalerweise an unserem Trainingsstützpunkt in Mainz trainieren, aber wir haben alles soweit ganz ordentlich weggesteckt und sind in den verschiedenen Viererkombinationen, die auf dem Ebro getestet wurden, ganz gut zurecht gekommen. Auch die eingestreuten Belastungen auf dem Ergometer haben ganz ermutigende Werte geliefert, so dass wir die nächste Aufgabe, den Ergo-Cup in Kettwig optimistisch angehen können... ("Urlaubs"grüße gab's auch für Matthias Arbeitgeber: www.dhfpg-bsa.de)
Der härteste Test des Trainingslagers war dann allerdings die Rückreise nach Deutschland. Da wir ja vorher das Trainingslager Le Grau hatten, waren wir auf unser eigenes Fahrzeug angewiesen und so musste der Saarbrücker Vereinsbus einen Dauertest abliefern, um uns wieder nach Deutschland zu bringen. Ordentlich müde, aber wohlbehalten kamen wir aber letztlich in Deutschland an. Die Woche seit dem war geprägt von kaltem Wetter und einigen Jobterminen. Daran muss man sich erst einmal wieder gewöhnen, wenn man drei Wochen Frühling und als Tagesprogramm "Essen-Schlafen-Rudern" hatte. Nun sollten wir aber wieder "back on track" sein und die verbleibenden drei Wochen bis zum Trainingslager in Sabaudia (ITA) ach in der Heimat ordentlich nutzen können! Die nächste Aufgabe ist aber dann, wie schon erwähnt, der Ergo-Cup in Kettwig am 01. Februar. Hier geht es für die deutschen Leichtgewichts-Riemer auf's Ergo und um die Wurst, wer hier ins Finale einzieht und dort die Nase vorne hat! Das Meldeergebnis ist unter www.regatten-in-kettwig.de online und HIER verlinkt. 

Montag, 5. Januar 2015

Tour de Mediterranée fortgesetzt: von Le Grau nach Amposta

Die Route von Le Grau - Amposta
(Quelle: Google Maps)
Wir hoffen, dass alle Leser gut ins neue Jahr gestartet sind und wünschen allen ein gutes und gesundes Jahr 2015! Wir waren/ sind schwer aktiv und unterwegs und sind nun wieder einmal in Amposta im Ebro-Delta angelangt. Zuvor stand jedoch das Trainingslager in le Grau du Roi (FRA) gemeinsam mit unserer Mainzer Trainingsgruppe auf dem Plan. Jedoch waren wir hier nur eine gute Woche, denn nach den Leistungen des Testwochenendes in Dortmund waren wir zum DRV-Trainingslager in Amposta eingeladen. Die Zeit in Le Grau haben wir bestmöglich versucht zu nutzen, jedoch erlaubte es der Wind an den ersten Tagen teils nur einmal am Tag zu rudern. Die anderen Einheiten wurden dann auf dem Rad (-rollentrainer) absolviert. Aber ok, die Ausdauer wurde so auch gestärkt und gute Rudereinheiten in der zweiten Hälfte des Trainingslagers ließen den Wind am Anfang des Trainingslagers auch schnell vergessen.
Zurück auf dem Ebro! (Bild: A. Wing)
Am 02. Januar sind wir dann von Le Grau du Roi nach Amposta gefahren. Die Tour hat auch gut geklappt und so konnte es am 03. Januar denn auch auf dem Ebro losgehen. Hier kennen wir uns ja aus, waren wir mit dem Stützpunkt Saarbrücken des öfteren hier und haben uns der Gastfreundchaft des Stützpunktes hier erfreut. Wir sind hier nun mit acht Leichtgewichten des DRV am Werk, und unter Leitung von Bundestrainer Karsten Timm wollen wir hier versuchen, in verschiedenen Kombinationen im Vierer zusammenzukommen. Soweit läuft erstmal alles ordentlich, hoffen wir, dass wir gesund und munter bleiben und das Trainingsprogramm durchziehen können. Neben den Einheiten im Vierer wird noch geradelt und auch ab & zu Zweier gefahren, so dass wir hier auch etwas in Übung bleiben. Sind wir gespannt, wie's die kommenden zehn Tage hier noch weitergeht!
Dreikönigsumzug in Amposta
Heute gab's erstmal noch etwas lokales Brauchtum: die heiligen Drei Könige kamen in der Stadt an und ganz am Amposta war auf den Beinen. Der Umzug durch die Straßen hatte schon fast etwas von Fastnacht, auch mal interessant zu sehen...

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Frohe Weihnachten!

Liebe Freunde & Unterstützer!

Wir wünschen Euch ein frohes Weihnachtsfest und ein paar ruhige und entspannte Festtage! Wir haben schnell noch eine, im wahrsten Sinn des Wortes, Marathon-Einheit auf dem Ergometer absolviert und werden uns nun auch etwas Ruhe gönnen. Allerdings nicht allzu lange, denn am 26.12. geht es in aller Herrgottsfrühe auf ins Trainingslager nach Le Grau du Roi (FRA), wo wir mit unserer Mainzer Trainingsgruppe weiter an unserer Form arbeiten werden. In Le Grau werden wir dann auch Silvester verbringen und dann geht's am 02.01. weiter nach Amposta (ESP), wo wir das erste Trainingslager mit den DRV-Leichtgewichts-Riemenruderern absolvieren werden. Es stehen uns also arbeitsreiche Wochen bevor, aber wir sind guter Dinge, dass sich die Mühe am Ende auszahlen wird! Also denn, 

alles Gute und frohe Weihnachten!

Matthias & Jost


Warten auf's Christkind und sich auf dem Ergo die Zeit vertreiben...

Sonntag, 30. November 2014

Mit Rang zwei bei Langstrecke Dortmund ins Wintertraining!

Zusammen zurück! (Bild: Mainzer RV)
Das Testwochenende in Dortmund, und damit unser gemeinsames Comeback im Zweier, liegt hinter uns. Wir sind der Meinung, dass es auch ein sehr gelungenes Comeback war, denn mit Ergozeiten im Vorderfeld und Platz zwei auf der Langstrecke, haben wir uns im Kreis der Kaderruderer des Deutsche Ruderverbandes zurück gemeldet und unsere Ambitionen deutlich gemacht!
Aber der Reihe nach: am Samstag mussten sich alle Aktiven einem 2000m-Ergotest stellen. Dortmund hat also nun das gleiche Format wie die Frühjahrslangstrecke in Leipzig. Hier gab es (nach deutscher Tradition) getrennte Rennen für Skull- und Riemenruderer, so dass wir zunächst nur den Vergleich mit den Riemenkollegen hatten. Unsere Rennen liefen in Anbetracht einer sehr geringen Ergometer-Vorbereitung recht gut und Jost konnte sich mit einer soliden 6:15,6min auf einen sechsten Platz in der Rangliste vorarbeiten. Matthias kam gar noch etwas besser ins Rennen und konnte mit 6:13,3min einen neuen „Hausrekord“ und Riemen-Rang drei auf der Habenseite verbuchen. Diese Werte sind im Grunde nicht viel mehr als eine flüchtige Bestandsaufnahme (wie die Herbstlangstrecke an sich), aber sie machen Mut, dass wir auf dem richtigen Weg gehen. Unterstrichen wird dies von einem Hagel an persönlichen Bestwerten unserer Trainingskollegen in den anderen Disziplinen. Hier schoss Jason Osborne mit einem (leider inoffiziellen) Deutschen Rekord den Vogel ab: 6:06,0min sind eine Verbesserung der alten Bestmarke um über 2sec! Glückwunsch und höchste Anerkennung!
Schmerzhafte Angelegenheit auf den
letzten 1000m (Bild: Mainzer RV)
Heute ging es dann für alle in die Kleinboote. Riemer also im Zweier-ohne und Skuller im Einer über die 6000m auf dem Dortmund-Ems-Kanal. Für uns war es das erste Zweierrennen seit 2012 und dementsprechend gespannt waren wir auch vor dem Start. Aber wir fanden gut ins Rennen und erhielten von unserem Trainer Robert Sens gleich positive Rückmeldung in Form von Top-Zwischenzeiten! Mit Vollgas und hoher Frequenz gingen wir, immer weiter angetrieben von Robert, über die Strecke und unser Parforce-Ritt machte sich bezahlt: am Ende stand Rang zwei in der Ergebnisliste. Nur die Frühtestsieger Lars Wichert/ Jonathan Koch (Hamburg/ Frankfurt) konnten sich vor uns platzieren. Im Grunde sind 5sec Rückstand auf 6000m eher ärgerlich, aber für’s Erstlingswerk waren wir zufrieden, zumal die Abstände nach hinten recht schnell recht groß wurden (die drittplatzierten Hannoveraner Peschel/ Arnold 11sec hinter uns) und die Schwergewichte bei weitem nicht unsere Zeit erreichten. HIER der Link zum Gesamtergebnis des Lgw.-Zweier ohne.
Soweit also ein guter erster Formtest. Nun gilt es, den begonnen Weg weiter voranzuschreiten und über den Winter und die verschiedenen Trainingslager Form und Rudertechnik weiter zu verbessern, um im kommenden Frühjahr bei den Ausscheidungsrennen vorne zu sein!