Posts mit dem Label News werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label News werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 2. April 2019

Rückblick auf's Cape Epic und eine verrückte Zeit

Hallo zusammen, hier nun der Rückblick auf eine verrückte Zeit in Südafrika... Viele von Euch werden Matthias' Reise und das Cape Epic im Zeichen von "wirfueryannic" mitverfolgt haben, hier aber nun noch einmal ein ausführlicher Blick zurück und auch noch eine Auswahl an Photos!

Vorfreude im Flieger!
Los ging die Reise für mich und Markus Neuner am 13.04. und es war eine Reise ins Ungewisse, das Cape Epic schien immer sehr fern und nun sollten wir daran teilnehmen! Schon im Flugzeug ein erster Fingerzeig, was uns erwarten würde. Denn neben uns waren viele spanische Teams an Bord und unter anderem auch die Titelverteidiger in der Masters-Wertung (40 Jahre aufwärts), die ex-Profis Jose Hermida und Joaquim Rodriguez. Am Flughafen dasselbe Spiel: Bikebags überall! Also war klar: "this thing is HUGE!"
Kapstadt empfing uns mit viel Sonne, welche Wohltat nach dem grauen Winter! Weiter dann mit Hilfe von "Onkel Günni" zur Unterkunft und erste Kontaktaufnahme zu Bill. An dieser Stelle schon an beide ein Riesendankeschön! Solche Hilfe ist mit Geld nicht zu bezahlen!
Nachdem das mit der Wohnung auch flott und geschmeidig klappte, ging's voller Euphorie ans Räder montieren und gleich auf eine erste Erkundungsrunde Richtung Tafelberg-Trails! Ein kleiner Dämpfer war hier der Linksverkehr und der Stadtverkehr in Kapstadt, aber sobald man auf den Trails war, war das auch vergessen. Recht flott war auch die Prologstrecke gefunden und wir machten erste Bekanntschaft mit einem sehr losen Untergrund den wir in den kommenden Tagen noch öfter verfluchen sollten. Ansonsten Fazit über die Strecke: "tough"! Ordentliche Uphills, dann Teer-Geballer und dann aber zur Entschädigung ein Traum von Downhill!
Here we go! Start des Prologs!
Dementsprechend motiviert ging's dann auch am Sonntag zum Start und zur Premiere unserer orange-gelben wirfueryannic-Trikots! Denn bei allem sportlichen Wettkampf, es ging ja auch darum die Initiative und das Thema "Depression" bekannt zu machen und ins Gespräch zu bringen! Riesiges Treiben am Startgelände an der Uni von Kapstadt und Team wirfueryannic mittendrin! Gleich hinter den Profi-Frauen würde es für uns auf die Strecke gehen! Und dann ging's los, und wie! Schon bald hinter dem Uni-Gelände waren die vor uns gestarteten Israelis eingesammelt und dann ging es angetrieben von Markus Maschine in die Uphills, ich konnte kaum folgen, aber irgendwann war die Teerstraße erreicht und dann hieß es treten, treten, treten bis zum Schlussdowhnhill. Hier ein kleiner Patzer von mir der uns dann am Ende an der 55min-Marke scheitern ließ, aber alles in allem ein top-Auftakt auf Rang 54. der Männerklasse (76. gesamt).
Unser "Zuhause"
Per Bus ging's dann in erste Race-Village nach Hermanus, hier ging das Staunen gleich weiter: perfekte Organisation, keine Wartezeiten, an alles gedacht! Und so ging's dann in die erste Nacht im Zelt, eines der "Wahrzeichen" des Cape Epic ist die große Zeltstadt in der die (meisten) Fahrer übernachten. Aber das Race-Village ist eben nicht nur die Zeltstadt, sondern auch die Zentrale des Rennens mit allen Installationen (Start/Ziel, Bikewash, Bikepark), dann natürlich alles, was es an Sanitäreinrichtungen/ Duschen braucht, das Medizin-Zentrum, dazu ein riesiges Essenszelt und die "Chillout-Area" für die Fahrer und die Präsentationen der Sponsoren... In Summe sehr beeindruckend! Ebenso beeindruckend: morgens um 5 Uhr Wecken per Dudelsackspieler! Man glaubt's nicht, es ist aber so... So schält man sich dann aus seinem Schlafsack und die Morgenroutine nimmt ihren lauf und um 7 Uhr geht's dann auf die Strecke! Genaugenommen für Markus und mich um 7:05 Uhr im ersten Startblock nach den Profis.
Platt nach Etappe 1
Die erste Etappe war zugleich die längste, aber das Profil sah "machbar" aus, aber da hatten wir uns getäuscht und die Rechnung ohne den Untergrund und viele kleine, fiese, steile Weinbergsrampen gemacht. Es wurde ein langer harter Tag und am Ende waren wir einfach nur froh im Ziel zu sein. Selbst ein Singletrail am Ende wurde verflucht, da man durch das Geschlängel einfach dem Ziel nicht näher kam... Aber jut, am Ende kamen wir an und konnten uns in der Gesamtwertung noch gerade unter den Top 100 halten.Faszinierend an dieser Etappe: über 112km kam außer dem Start-/ Zielort Hermanus keine einzige Ortschaft in unseren Blick!   

rauhes Geläuf auf Etappe 3...

...aber auch Spitzen-Trails!
Für die zweite Etappe nahmen wir uns vor etwas mehr unser eigenes Tempo zu fahren und der Konkurrenz weniger Aufmerksamkeit zu schenken (und der Landschaft vielleicht etwas mehr) und so kamen wir auch deutlich besser zum zweiten Etappenort Oak Valley. Auf dieser Etappe gab es dann auch erste Singletrail-Häppchen die viel Flow in sich hatten und nicht nur pure Arbeit verlangten. Pure Arbeit wurde dann aber auf Etappe 3 über den Groenlandsberg verlangt. Der Groenlandsberg war mit 1000m Höhe das "Dach" des Cape Epic und bietet eine faszinierende Mondlandschaft aus Geröll. Hier hatte ich gut zu kämpfen, um Markus so halbwegs folgen zu können und zudem machten die äußeren Bedingungen mit kühlem Nebel, Wind und Regen das Rennen zusätzlich schwer. Das war wirklich harte Arbeit, aber auf den letzten 10km wurde man noch einmal mit einem super Trail für die Mühen belohnt, das war Freude pur!
Trails, Trails, Trails, aber
auch viel Mühe beim Zeitfahren
Trails von noch viel feinerem Kaliber standen dann im Mittelpunkt beim Zeitfahren über 43km am Mittwoch! Es war einfach unglaublich! Ein wahrer Spielplatz für Mountainbiker, kilometerlange für's Mountainbiken gebaute Trails! Leider fiel mir das an dem Tag etwas schwer zu genießen, da ich Markus' Tempo kaum mitgehen konnte und von Anfang an im roten Bereich war. Erschwert wurde das Ganze dadurch, dass sich an meinem Rad erste Verschleißerscheinungen zeigten und ich das ein oder andere Mal zum Stop gezwungen wurde. Für mich auch im Kopf eine der härtesten Etappen obwohl sie die kürzeste war, hier zeigte sich die Zusatzherausforderung des Cape Epic Reglements: man muss eben als Zweier-Team fahren (gut, es sind 2 min Abstand erlaubt), wenn man da strauchelt oder einen schwachen Tag hat wird's stressig...
Dennis und Bernd am Patienten
Trikotübergabe mit
Vinzent Dorn
Am Nachmittag nach dem Zeitfahren war dann bei mir Boxenstopp angesagt! Dankenswerterweise bot sich das Centurion-Vaude-Team an, meinen Rahmen einmal zu begutachten der doch am Hinterbau erste deutliche Verschleißerscheinungen zeigte! Teamchef Bernd und Mechaniker Dennis gelang es den Rahmen wieder hinzukriegen. Vielen Dank dafür! Zudem gab es dann noch eine Überraschung: Teamfahrer Vinzent Dorn stammt aus Freiburg und kannte Yannic und kennt wirfueryannic-Vorstand Philipp, so ergab sich ein kleiner Smalltalk und am Ende überreichte Vinzent mir noch ein Centurion-Vaude Teamtrikot! Top, wenn die Initaitive wirfueryannic so bekannt ist und ebenso top, wenn man so einen super Support von einem Profiteam erhält!
Alles wow!
Das runderneuerte Material war aber auch dringend nötig, denn am Freitag wartete dann die "Königsetappe" (wegen 50hm mehr Anstieg als die Groenlandsbergetappe) nach Stellenbosch. Hier erwischten wir einen Top-Tag und waren in gutem Tempo unterwegs und konnten im Ergebnis den Dämpfer vom Zeitfahren wieder etwas korrigieren. Zudem konnten wir hier endlich einmal die unglaubliche Landschaft etwas genießen und uns auf den Trails austoben. Außerdem konnten wir an diesem Tag einige Prominente beim Radeln beobachten: das führende Frauenteam mit den beiden Weltmeisterinnen Annika Langvard und Anna van der Breggen (auch Olympiasiegerin Straße) fuhr diesmal lange mit uns (deswegenw aren wir hier auch prominent im Livestream vertreten), ebenso der dreifache Straßenweltmeister Oskar Freire. Auch wenn die Etappe lang und hart war, das war schon ein ziemlich perfekter Tag!
nicht das Ende, das wir uns erhofften...
Noch perfekter sah es dann am Samstag aus, top Trails, top Tempo unsererseits und über weite Strecken eine gute Abstimmung im Team sollten uns zu unserem bis dato besten Etappenergebnis führen... ABER dann der große Knall! In der Einfahrt zur letzten Abfahrt verschätze ich mich, touchiere einen Baum mit meinem Lenkerende und komme bei hoher Geschwindigkeit zu Fall. Ein stechender Schmerz von der Rückseite der rechten Schulter lässt nichts gutes erahnen und in der Tat, an Weiterfahren ist nicht zu denken. Ergebnis futsch. Markus kann sich aber immerhin als Einzelfahrer im Rennen um die Finisher-Medaille halten. Für mich geht's per Krankenwagen zum Röntgen und hier wird ein gebrochenes Schulterblatt diagnostiziert.
Markus im Ziel
mit Finisher-Medaille!
Markus brachte die letzte Etappe am Sonntag noch mit Bravour zu Ende und sicherte sich die Finisher-Medaille, jedoch steht auch für ihn leider keine Platzierung in der Ergebnisliste.
Super Panorama!

Strandfeeling, so gut's halt geht...
Die letzten Tage in Kapstadt waren dann noch (so gut es bei mir ging) der Erholung gewidmet, insbesondere die "richtigen Betten" wurden intensiv genutzt. Aber auch Sonne, Strand und die Stadt genossen. Wie schon in den Tagen vor dem Rennen genossen wir die Stadt und die Stimmung sehr, ich denke, wir haben da (trotz des Riesenfluges) ein nettes Reiseziel entdeckt!

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle noch allen, die dieses Erlebnis ermöglicht haben bzw. mitgeholfen haben, dass alles so gut über die Bühne ging:

Hier noch in loser Übersicht einige Bilder aus der Woche...

Übersicht über die Strecke
Führungsarbeit im Singletrail...
Man @ work
Schnappschuss beim Training am Tafelberg
Race-Village von oben

TÜV geprüft?

Landschaft...

 Mal im Pulk...

Ausflug mit Bill nach Houts Bay vor dem Rennen

Das riesige Essenszelt, immer top versorgt!

"Regeneration"

Bag, äh back @ home...

Samstag, 16. März 2019

Team wirfueryannic gut gelandet und bereit!

So, nun die ersten Zeilen von Matthias und Markus aus Südafrika...
Das Team Wirfueryannic (zum Hintergrund des Projekts wirfueryannic siehe www.wirfueryannic.de!) ist am Donnerstag Vormittag gut gelandet. Räder und Gepäck sind ebenfalls gut angekommen. Soweit also Erleichterung! Also dann mit Hilfe von Bekannten von Markus zu unserem Appartement. Das ist auch top, an der Waterfront! Da wir gut in der Zeit lagen, sind wir direkt am Donnerstag zur ersten Biketour aufgebrochen und dann auch schnell auf die Prologrunde gestoßen die wir uns mal angeschaut haben. Das wird ein fürstlicher Warm-up... 20km mit knackigen Anstiege auf losem Schotter. An so etwas ist man überhaupt nicht gewöhnt wenn man aus dem deutschen Schmuddelwinter kommt! Heftig!
Am Freitag erst einmal eine Sightseeing Tour mit unserer Riesenhilfe Bill (unbezahlbar einen Local als Supporter zu haben!) nach Muizenberg, Chapman's Peak, Hout Bay. Sehr schön und dazu top Wetter! Am Nachmittag dann wieder radeln mit dem Versuch einen guten Weg zum Prologstart zu finden, ein wahnsinniges Unterfangen im Freitagsverkehr... Dann nochmal Training auf der Prologrunde. Am Abend dann Recovery-Burger mit Bill. Heute dann wurde es ernst: Registrierung und Erhalt des Starterpacks! Nun hocken wir hier und packen die Ruder-Bags und machen die Räder klar! Kann losgehen...
Morgen dann direkt Start nach den Profi-Frauen (11:20 Uhr Ortszeit / 10:20 Uhr dt. Zeit), sind gespannt! Ab morgen dann alle Infos über den Rennverlauf unter www.cape-epic.com oder unter der App "Epic Series", bleibt dran!

Mittwoch, 27. Februar 2019

Silber für Matthias bei der diesjährigen Indoor-WM

Matthias im Rennen (Bild: Concept 2)

Bei der 2. Indoor Rowing Weltmeisterschaft in Long Beach (Kalifornien, USA) hat Matthias am vergangenen Sonntag die Silbermedaille gewonnen. Der Routinier vom RV Saarbrücken belegte im Rennen der 36 - 42 jährigen Leichtgewichte den zweiten Platz hinter seinem spanischen Dauerrivalen Damian Alonso.Nach dem Sieg im vergangenen Jahr, hatte Matthias die Titelverteidigung wieder fest im Visier, jedoch fand er vom Start an nicht so recht ins Rennen und musste den bekanntermaßen schnell startenden Alsono vom Start weg ziehen lassen. Somit musste Matthias vom Beginn der 2000m langen Strecke an einem Rückstand hinterhereilen. Nach einem schwachen dritten Streckenviertel von Matthias schien es auch, als wäre die Entscheidung bereits gefallen da Alonso zu diesem Zeitpunkt schon 20m Vorsprung herausgefahren hatte. Auf den letzten 400m riss sich Matthias aber noch einmal zusammen und blies zur Jagd auf den zunehmend schwächelnden Alonso. Jedoch war dessen Vorsprung schon zu groß, so dass er 1,8 sec Vorsprung über die Ziellinie retten konnte. Platz drei ging mit deutlichem Rückstand hinter der Spitze an Henrique Viera Motta aus den USA. Wer sich das Ganze noch einmal per Video anschauen will, kann das im youtube-Channcel der FISA tun (LINK), die Ergebnisse des Events in Long Beach gibt's hier: LINK.
Der Kampf auf den letzten Metern (Bild: Concept 2)
Insgesamt war die Reise in die USA wieder für Matthias ein besonderes Erlebnis und auch für das Concept 2 Team Germany war die Reise ein Erfolg, denn insgesamt konnten die deutschen Starter in den verschiedenen Altersklassen 7 x Gold, 4 xSilber und 1 x Bronze gewinnen.
Hier gibt's auch noch einige Impressionen von Long Beach bzw. Los Angeles:

Blick auf Los Angeles...

...und im Rücken der Stadt das "Hollywood-Sign"

Veranstaltungsort: die Walter-Pyramid

Mittwoch, 6. Februar 2019

Bronze für Matthias bei Ruderergometer-DM

Siegerehrung bei den Leichtgewichten

Auf dem Weg zur angestrebten WM-Titelverteidigung im Indoor-Rudern hat Matthias am vergangenen Sonntag in Essen Kettwig die Bronzemedaille bei den deutschen Meisterschaften gewonnen!

Da das Reglement der nationalen Meisterschaften für die Ruderer der Altersklassen nur die Wettkampfstrecke von 1000m vorsieht, die Weltmeisterschaften aber über die klassischen 2000m ausgefahren wird, testete Matthias seine Form in der offenen Altersklasse und musste sich hier insbesondere mit vielen "jungen Burschen" aus dem U23-Bereich auseinandersetzen. Die Favoriten im Feld der 19 Leichtgewichte waren schnell ausgemacht: Leichtgewichts-Doppelvierer-Weltmeister Joachim Agne (Würzburg) und U23-WM-Silbermedaillengewinner Jonathan Schreiber (Erlangen) galten als die heißesten Anwärter auf Gold und Silber, dahinter dann aber große Fragezeichen und so hoffte der Saarbrücker auch auf eine Medaillenchance.
Der Vorlauf der das Feld auf 10 Finalisten reduzierte, lief denn auch nach Plan. Nach der Hälfte der Strecke war die Situation klar und Matthias konnte im Schongang als Viertplatzierter im Schongang ins Finale einziehen.
Das Finale dann wurde der erwartete heiße Tanz. Nach der Startphase konnten sich Agne und Schreiber absetzen, aber auch Matthias schuf sich ein Polster auf die übrigen Verfolger und dies war auch dringend nötig, denn Klaus Bischoff aus Treis-Karden (ebenfalls Altersklassen-Ruderer in der WM-Vorbereitung) fuhr ein bärenstarkes Rennen und lauerte auf Schwächen von Matthias. Die kamen aber nicht und so konnte Matthias letzlich hinter Agne und Schreiber zur Bronzemedaille fahren (LINK zum Gesamtergebnis).
Die erreichte Zeit von 6:24,2min ist noch etwas ausbaufähig und so wird Matthiasdie verbleibenden zehn Tage bis zur Abreise zur Indoor-WM noch nutzen müssen, um sich für diesen Event eine gute Ausgangsposition zu verschaffen. Die Indoor-WM findet am 24.02. im kalifornischen Long Beach statt (mehr Infos HIER).

Sonntag, 6. Januar 2019

Matthias für wirfueryannic zum Cape Epic!

Matthias steht in diesem Frühjahr ein ganz besonderes Sporthighlight bevor: für die Initiative wirfueryannic e.V. wird er im März bei der "Tour de France der Mountainbiker", dem Cape Epic in Südafrika starten!
Wirfueryannic e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der Aufklärung, Prävention und Hilfe rund um die Volkskrankheit Depression fördert. Der Verein unterstützt Sportteams und deren Gemeinschaft, die mit ihren sportlichen Aktivitäten auf psychische Erkrankungen aufmerksam machen und damit einen Beitrag zur Enttabuisierung von Depression leisten, nach dem Motto: "Wir bewegen uns für physische und psychische Gesundheit und fördern ein gesellschaftliches Umdenken im Umgang mit psychischen Erkrankungen. Beweg dich mit uns!" #letsbeatdepression 
Yannic Corinth (Bug) mit Jost, Matthias
und Lasse Antczak beim Weltcup 2012 in Luzern
(Bild: rudern.de/O.Quickert)
Der Verein widmet seine Arbeit unserem ehemaligen Bootspartner Yannic Corinth der sich am 6. Juni 2016 ohne Vorwarnung das Leben nahm. Er hinterließ neben seiner Familie einen fassungslosen Freundeskreis aus dem Ruder- und Radsport, der Yannic fest in seiner Mitte glaubte und mit ihm gemeinsam noch viele Pläne hatte. Zu den gemeinsamen Plänen gehörte unter anderem das Mountainbike Rennen Cape Epic 2017 in Südafrika, für das Yannic gemeldet war. Gemeinsam mit seinem ehemaligen Ruderpartner Lars Wichert, wollte er das Etappenrennen über knapp 700 Kilometer und ca. 13500 Höhenmetern durch die atemberaubende Natur Südafrikas bestreiten. Doch die Erkrankung an Depression durchkreuzte seinen Lebenstraum. Um Yannic zu gedenken und diesen Schicksalsschlag zu verarbeiten, nahm Olympiaruderer Lars, gemeinsam mit dem ehemaligen Nationalmannschafts-Ruderer Philipp Birkner an der sogenannten „Tour de France des Mountainbikesports“ teil. Das Cape Epic als Plattform für die Aufklärung und Enttabuisierung der Volkskrankheit Depression war ins Leben gerufen und ist seitdem ein Highlight im Kalender von wirfueryannic e.V. So starteten in 2018 Patrick Pilz und Cornelius Wiedenmann und fuhren für Yannic die sieben Etappen bis über die Ziellinie und erregten mit ihrem sozialen Engagement viel Aufsehen.
Matthias (hinten) und Markus (vorne)
2017 beim Erbeskopf Bike-Marathon
Im 2019 wird Matthias das Team #wirfueryannic 3.0 beim Cape Epic stellen und mit seinem Saarbrücker Trainingskollegen Markus "Neuner" Neukirch für mentale Gesundheit in die Pedale treten! Als ehemaligem Bootspartner von Yannic aber auch als selbst von Depressionen Betroffenem liegt Matthias dieses Projekt natürlich besonders am Herzen und er freut sich nicht nur auf die sportliche Herausforderung und die Reise und die Eindrücke, sondern auch auf die soziale Komponente des Auftritts in Südafrika! Das Projekt "Cape Epic" von Matthias und Markus kann natürlich an dieser Stelle verfolgt werden, aber auch über die sozialen Netzwerke Facebook und Strava. Der Verein wirfueryanic e.V. ist im Netz unter www.wirfueryannic.de und bei facebook unter facebook.com/wirfueryannic zu finden, schaut rein und unterstützt das Cape Epic Team aber auch den Kampf gegen die Volkskrankheit Depression!
An dieser Stelle schon einmal ein großer Dank an die Förderer die sich bislang gefunden haben, um den Auftritt von wirfueryannic in Südafrika mit zu ermöglichen bzw. Support zu leisten:

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Jost als Bootsmeister zur Ruderakademie Ratzeburg

Von Jost gibt es einmal wieder News: er wird im kommenden Februar eine neue Arbeitsstelle antreten und zwar wird er als Bootsmeister an die Ruderakademie Ratzeburg wechseln und somit wieder eine wichtige Rolle im Rahmen der Nationalmannschaft spielen. Diesmal nicht an den Riemen/Skulls sondern eben im Support der deutschen Top-Ruderer! Hier die Pressemitteilung des Deutschen Ruderverbandes (DRV).

Montag, 1. Oktober 2018

Langstrecke in Bernkastel - wieder traumhaftes Heimspiel auf der Mosel

Wie immer: großartiges Panorama
in Bernkastel!
Am vergangenenen Samstag war es wieder soweit: der letzter Samstag im September ist traditionell der Termin der Langstrecke "Um den grünen Moselpokal" und hier ist ein Start Ehrensache, auch wenn in diesem Jahr leider nur Matthias ins Boot steigen konnte. Das tat er dann aber auch gleich dreimal... Denn neben den "geplanten" Starts im Mixed-Gig-Doppelvierer und Männer-Achter kam noch ein ungeplanter Start aus "Aushilfe" im Männer-Vierer hinzu.
Die beiden Starts in den Vierern konnten siegreich getaltet werden und so konnte Matthias gemeinsam mit Hannah Bornschein (Mainz), Leonie Pieper, Stephan Ertmer (beide Düsseldorf) und Steuermann Sven Preissler (Mainz) im Mixed-Gig-Doppelvierer und mit Mahni Fatahi, Janis Köster und Marcel Schöpf (alle Ulm) im Männer-Vierer den begehrten Pokal in Empfang nehmen. Lediglich im Männer-Achter musste Matthias mit Rang zwei Vorlieb nehmen. Die Renngemeinschaft vom Bundesstützpunkt in Dortmund erwies sich als zu harter Brocken für Matthias' Crew aus Saarbrücken, Ulm, Mainz und Köln. Immerhin konnte aber in diesem Rennen mit dem zweiten Platz noch ein ordentlicher Teil der hier ausgeschriebenen Siegprämie gesichert werden!
Auch wenn der sportliche Teil der Regatta (LINK zum Ergebnis) nicht zu unterschätzen ist, so ist ein weiterer wichtiger Aspekt der Bernkasteler Regatta, dass man beim Heimspiel an der Mosel wieder viele Freunde und Bekannte trifft und auch das gelang in diesem Jahr wieder hervorragend! Viele "Hallo"s, viele Gespräche bei tollem Herbstwetter und der abschließenden Feier im Festzelt machten Bernkastel 2018 wieder zu einem tollen Erlebnis!
Wilde Fahrt auf Rang 2 im Männer-Achter: Renngemeinschaft
Saarbrücken, Ulm, Mainz, Köln

Dienstag, 10. April 2018

"De Ronde" live erleben: Matthias in Flandern unterwegs

typisch Flandern: auf
Kopfsteinpflaster bergan...
Nachdem Matthias im vergangenen Jahr schon die Jedermann-Editionen der Radklassiker Paris-Roubaix und Lüttich-Bastogne-Lüttich bestritten hatte, war in diesem Jahr das nächste "Radsport-Monument" an der Reihe: die Flandern-Rundfahrt. Auch hier gibt es am Tag vor dem Profi-Rennen eine Jedermann-Ausgabe, bei der man die Strecke der Profis abfahren kann. Die Besonderheit in Flandern: die flämischen Adrennen sind von schmalen Straßen durchzogen, die an den Hügeln in steilen "Hellingen" mit teils 20% Steigung bergauf gehen und teils nur gepflastert sind. Das konnte also ein Spaß werden...
harte Arbeit am letzten
Anstieg am Paterberg
Vor dem Spaß kam aber die Busfahrt zum Start der 230km Hobby-Strecke (und des Profi-Rennens) in Antwerpen am Morgen um 5:15 Uhr. Naja, muss man durch. Am Start in Antwerpen dann schon Radfahrermassen, über alle angebotenen Strecken sollen 16000 Starter unterwegs gewesen sein. Allerdings war alles top organisiert und trotz viel Betrieb kam man gut voran. Die ersten gut drei Stunden auch bretteben über Land in Richtung der belgischen Ardennen. Dann aber ging's los, die erste (noch ebene)
Kanarieberg geschafft!
Kopfsteinpflasterstrecke vetrieb schlagartig alle Müdigkeit und dann begann der Tanz auf den Hellingen inklusive der weltberühmten "Mauer von Gerardsbergen"! Ein wirklich sehr spezielles Vergnügen, aber es ging wirklich gut über die Bühne! Die Beine machten alles prima mit und so konnte man einen Berg nach dem anderen abhaken! Einziger Wehmutstropfen war, dass der Koppenberg einfach zu steil und zu schmal für eine solche Masse Radler ist, hier musste man leider gehen, da kein Durchkommen war. Schade. Aber sonst konnte man alles fahren und auch das Finale aus Oude Kwaremont (an dem tags darauf im Profirennen die Entscheidung fiel) und Paterberg wurde gut gemeistert, um dann mit einer Gruppe erstaunlich fitter Leute die letzten Kilometer Richtung Ziel in Oudenaarde mit gut 40km/h zurückzulegen... Am Ende dann 231km und 1925 Höhenmeter, wer hätte letzteres in Berlgien gedacht!
Das Profi-Rennen: Welt-
und Europameister im Einsatz
Alles in allem wieder ein Top-Erlebnis! Insbesondere in Kombination mit dem Profi-Rennen (und dem de-facto belgischen Nationalfeiertag) einen Tag später! Wo man am Samstag noch dachte, man fährt ja "ganz ordentlich" wurde man hier wieder eines besseren belehrt!